Kakteen, Moose, Kräuter – mit Pflanzenbildern und vertikalen Gärten werden die eigenen vier Wände zur Indoor-Grünfläche

Ficus benjamina, Yuccapalme und Gummibaum, das war einmal in den tiefen 80er- und 90er-Jahren. Danach waren Topfpflanzen für Menschen mit Stil tabu. Doch nun erobern sie wieder schicke Wohnungen und Lofts von Berlin über London bis New York. Zum Beispiel in Form von Wandbildern oder komplett bepflanzten Raumteilern. Die Firma Stylegreen etwa bannt Moose, Farne und Papyrus dekorativ in weiße Holzrahmen.

Bis zu fünf Jahre halten die 3-D-Pflanz­arrangements ohne gießen und Sonnenlicht. Der Clou: Den Lebenssaft der Zimmerbewohner ersetzt eine Mixtur aus Glycerin, Wasser und Lebensmittelfarben. Neben solchen Pflanzarrangements bietet Christina Setzer in ihrem Onlineshop Greenbop vertikale Gärten für Kräuter, Palmen, Beeren oder Kakteen an, die jedes Zuhause verschönern. Zudem verkauft die 38-Jährige hängende Blumentöpfe aus recyceltem Kunststoff, aus denen die Pflanzen kopfüber von der Decke wachsen.

Ein Netz verhindert das Hinausfallen des Substrats, ein Wasserreservoir versorgt die Pflanze mit Feuchtigkeit. Ob Orchideen, Efeu, Geranien oder Aloe vera – so originell haben sich Topfpflanzen noch nie präsentiert. „Das Bedürfnis nach Natur ist groß“, sagt Setzer, die lange als Unternehmensberaterin in London gearbeitet hat, wo der Trend zu Urban und Indoor Gardening neu begründet wurde. „Grün beruhigt – auch in den eigenen vier Wänden.“

Infos unter
www.greenbop.de,
www.stylegreen.de


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