HORBACH-Berater Mario Dilg (28) zog vor sieben Jahren nach Stuttgart, wohnte zuerst in einer WG, heute lebt er mit seiner Familie im Grünen. Er mag die Stadt, weil sie trotz ihrer Größe gemütlich daherkommt. Hier zeigt er uns seine Lieblingsecken in der Schwabenmetropole
1 Wilhelma

Die Wilhelma ist eine einmalige Kombination aus Zoo, botanischem Garten und historischem Park, vor allem mit Kindern macht der Besuch Spaß. 8000 Tiere leben hier inmitten eines ehemaligen Königsgartens. Allein beim Gorillakindergarten kann man Stunden verbringen. www.wilhelma.de

2 Stäffelestouren

In Stuttgart gibt es mehr als 400 Treppen („Stäffele“). Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren sie notwendig, um die Weingärten zu kultivieren. Heute kann man sogenannte Stäffelestouren buchen. Oben angekommen hat man einen imposanten Ausblick auf den Stuttgarter Talkessel. Eine Tour dauert etwa zwei­einhalb Stunden und kostet 19 Euro pro Person. www.stuttgarter-staeffelestour.de

3 Hans-im-Glück-Brunnen

Wenn wir am Wochenende ausgehen wollen, zieht es uns zum Hans-im-Glück-Brunnen in der Geißstraße. Dort geht es eher gemütlich statt laut zu. Dieses Viertel in der Altstadt ist der Ausgehtipp schlechthin: Man findet Bars, Restaurants und Studentenkneipen Haus an Haus, im Sommer sind die Gassen voller Leben und guter Stimmung.

4 Milaneo Shoppingcenter

Zugegeben, viele Städte haben ein Shoppingcenter. Doch für uns Stuttgarter ist das Milaneo mehr als eine überdachte Einkaufsmeile. Hier findet man neben originellen Läden nette Cafés und gute Restaurants. Vom Hauptbahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Hier treffen wir uns gerne nach Feierabend auf ein Bier. www.milaneo.com

5 Mercedes-Benz-Museum

Das zu Recht meistbesuchte Museum Stuttgarts ist das Mercedes-Benz-Museum. In diesem spektakulären Gebäude werden Besucher durch 130 Jahre Automobilgeschichte geführt: vom ersten Auto der Welt bis zu futuristischen Modellen. Das Museum empfehlen wir auch Leuten, denen Autos sonst eher egal sind. www.mercedes-benz-classic.com/museum

6 Birkenkopf

Wer Stuttgart von oben sehen möchte, fährt meistens auf den Fernsehturm. Es gibt aber auch eine kostenlose Alternative: den 511 Meter hohen Birkenkopf. Der Berg wurde um 1955 mit Trümmerschutt aus dem Zweiten Weltkrieg um 40 Meter erhöht. Deshalb wird er von den Stuttgartern auch „Monte Scherbelino“ genannt. Heute ist der Berg Aussichtspunkt und Mahnmal zugleich.

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